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Liebeserklärung an mein Auto

Mittwoch, 21. März 2007 von Stefan

Süßer die Bücher nie klingen

Mittwoch, 6. Dezember 2006 von Stefan

Eine der größten Perversionen der vergangenen 45 Minuten. Beim Hörbuchsurfen durch Audible.de, einem großen Downloadportal für das gesprochene Wort. In drei, von „high-fidelity“ weit entfernten, Kompressionsstufen steht es dort zum Verkauf und wartet auf Kunden, die bereit sind den horrenden Audible-Preis zu zahlen oder wie ich eins von diesen 14,95-€-Sparabos abgeschlossen haben, die verdächtig an die Geschäftspraktiken einiger großer Klingentonvertreiber zu erinnern vermögen.
Nichts ahnend, irgendwo zwischen Hakan Nesser und Susanne Fröhlich, klickte ich mich also durch die 472 Suchergebnisse, die ein Klick auf „Neu & Hörenswert“ zu Tage förderte. Und da sah ich sie: die Bibel – als Hörbuch. Noch dazu klassifiziert als „Belletristik“ – ein Terminus, den ich bisher immer mit Unterhaltungsliteratur assoziiert habe.

Ich bin schockiert. Ohne jemandem zu nahe treten zu möchten, aber Unterhaltung und Katholizismus in einem Satz würden zwangsläufig zu einem Oxymoron, einem Widerspruch in sich, führen.

Beim weiteren Durchforsten des Audible-Kataloges bin ich dann noch auf die Neuerscheinung „Bio – Mein Leben“ gestoßen, nicht etwa einem Kochbuch für Liebhaber von Biogemüse sondern die Memoiren von Alfred Biolek, von der Brigitte zum „inoffiziellen Geschmacksweltmeister“ gekürt. Da ich selbst nie ein großer Freund von Bioleks Brat- und Brabbelattacke war, überlegte ich kurz meinem Großvater (89) dieses Meisterwerk zu teil werden zu lassen, verwarf diesen Gedanken in Ermangelung eines geeigneten Wiedergabegeräts im Fundus meines Großvaters schnell wieder.

Für heute Abend werde ich wohl Martin Luther gegen Oscar Wilde eintauschen und Biolek auf die Wunschliste verbannen – falls ich mal gar nicht weiß, was ich kaufen könnte. „Das Bildnis des Dorian Gray“, wie alles von Künstlern die bereits tot sind ein Klassiker, habe ich zwar ungelesen in Print hier liegen, aber irgendwie komme ich ja doch nicht dazu es zu lesen.

Für die Erfindung des iPods würde ich Steve Jobs und die Firma Apple Computer in mein heutiges Gebet einschließen, würde ich denn Beten. Aber auch dies kann ja jetzt der iPod tun, dank der vertonung der Bibel und dem ZDF-Gottesdienstpodcast “GodPod”. Amen.

Hallo, Frau Gercke… suchen Sie was bestimmtes?

Dienstag, 21. November 2006 von Stefan

Lena Gercke (ProSieben-Topmodel) ist jetzt „live“, so wie Veronica Ferres damals „on“ war, bevor sie zu jeder Tages- und Nachtzeit telefoniert hat. Schrecklich.

For the love of Christmas

Sonntag, 19. November 2006 von Stefan

Meine Lieblingsjahreszeit, die Vorweihnachtszeit ist angebrochen! All die Gerüche von frisch gebackenem, Gewürz, Glühwein und der kalten frischen Winterluft vermischen sich im Lichtermeer der Weihnachtsmärkte zu einem sinnlichen Erlebnis, dem perfekten Vorspiel für das große Finale, Heiligabend, und die anschließende After-Party, dem ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag.

Ich liebe Weihnachten!

Podcast-Tipp

Sonntag, 20. August 2006 von Stefan

Da ich ja nun endlich wieder über eine Plattform verfüge, über die ich mich mitteilen kann, direkt mal ein kleiner Podcast-Tipp von mir:

Trivial Delight ist ein sympatischer Podcast aus Opladen, meiner heiß geliebten Heimatstadt. Darauf gestoßen bin ich im Kölner Blogplan. Die Podcasterin Anne ist ein „Medienjunkie par excellence“ und erzählt von den Dingen, „mit denen sie sich so die Zeit vertreibt“.

Wie man an den Anführungszeichen erkennt waren das jetzt Zitate aus dem iTunes-Podcastverzeichnis und der Website. Ich hatte noch keine Zeit wirklich rein zu hören, iTunes streamt ja immer nur 30 Sekunden, aber das triviale Vergnügen befindet sich bereits auf meinem iPod und ich werde gleich reinhören. Ehrenwort.

A propos „Podcast aus Opladen“, jetzt wo Blogs toter als tot sind, schließlich ist der Podcast das neue Blog, hatte ich mich mit dem Gedanken beschäftigt ein eigenes Podcast zu starten. Eigentlich war er schon fertig, aber da ich für nicht für spontan auftretende Gehörlosigkeit oder vorübergehendes Ohrenbluten zur Verantwortung gezogen werden möchte, habe ich mich dann doch dazu entschlossen, nichts dergleichen zu Veröffentlichen.

Mal ehrlich, was gibt es schlimmeres, als Podcasts von Leuten mit einer grauenvollen Stimme? Sowas kann man sich doch nicht anhören, es sei denn der Inhalt ist so dermaßen brilliant, das er das rechtfertigt. Und das war er definitiv nicht.

Ich werde mich nun also mit meinem iPod wappnen und hoffe, dass Trivial Delight mich tatsächlich entzückt.

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